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DIE GESCHICHTE DER BAUMSCHULEN IN RECANY UND UMGEBUNG

Die Baumschulen in der Umgebung von Řečany nad Labem haben eine langjährige Tradition. Schon 1895 gründete hier der Forstingenieur und Forstmeister Konrad Herran die erste Baumschule. Nach mündlichen Überlieferungen durchquerte er ganz Böhmen und Mähren, mit der Absicht den besten Standort für seine neue Baumschule zu finden. So ergab es sich, dass Heran´s Baumschulen die ersten dieser Art in ganz Mitteleuropa wurden. Die Hauptabnehmer waren vorrangig kleine Forstbesitzer. Darüber hinaus suchte Konrad Herran immer weiter nach neuen Möglichkeiten der Anzucht von Koniferen und Sträuchern.

Zeitraum 1945-1992

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Herran´s Familie ausgesiedelt und das gesamte Vermögen enteignet und verstaatlicht. Der erste Nationalverwalter der Baumschule wurde der Ingenieur Bedrich Pivec, der später zu einem Mitglied des Ministeriums berufen wurde. Zu dieser Zeit wurden 22 ha bewirtschaftet.

1946 wurde die Baumschule an den Sämlingsbetieb Ceske Budejovice angegliedert. Der erste Leiter wurde Stanislav Srutek, der Förster von Stara Boleslav. Im März 1946 kamen 14 junge Absolventen der Forstschule nach Recany nad Labem, die hier ein Praktikum absolvierten und später Leiter des Betriebes wurden. 1947 wurde der Ingenieur Konstantin Podoljak zum neuen Baumschulleiter ernannt. Er brachte als ehemaliger Verwalter des hiesigen Landgutes in Zdechovice die notwendigen Kenntnisse über lokale Gegebenheiten mit. In den nächsten Jahren vergrößerte sich der Betrieb, indem eine neue Baumschule in Cerny rybnik gegründet und das Baumschulunternehmen Vacek angegliedert wurden.

1952 übernahm der Betrieb die Verwaltung der „Hacker´s Baumschule“ in Hradec Kralove und wurde zum Produktionszentrum unter der Leitung von Jindrich Koudela. 1962 musste jedoch der Standort aufgegeben werden, um den Weg für den Bau der Wohnsiedlung Slezske predmesti frei zu machen.

1964 übernahm der Baumschulbetrieb die Verwaltung des Anzuchtbetriebes Sempry in Tyniste nad Orlici und 1966 die Baumschulen in Albrechtice nad Orlic9, Ledec und Dolni Jeleni. Dadurch entstand das neue Produktionszentrum Tyniste nad Orlici. Zu dieser Zeit leitete Stanislav Rehurek den Baumschulbetrieb. 1970 wurde der Ausbau des Grabensystems zur oberflächigen Wasserabführung und ganzflächigen Bewässerung beendet sowie die Straßen befestigt. Im darauf folgenden Jahr wurden die Klimatisierungsanlagen ausgebaut. Die Baumschulen bewirtschafteten zu dieser Zeit 123 ha.

In 80 Jahren wurde das Produktionszentrum Kladruby nad Labem gegründet. 1985 verwalteten die Baumschulen eine Fläche von 200 ha.

Zeitraum 1992-1998

1992 wurde der Baumschulbetrieb privatisiert und von der Gesellschaft LESOSKOLKY s.r.o. übernommen. Die Verwaltungsstruktur wurde reorganisiert und in den Jahren 1993-1994 die neue Baumschule in Hlavecnik mit einer Fläche von 20 ha gegründet. 1995 vermietete der Staatsbetrieb Lesy CR die Großbaumschule Zelena Bouda (zurzeit Brandys nad Labem) mit einer Fläche von 90 ha an die Gesellschaft LESOSKOLKY s.r.o.. Damit näherte sich der Betrieb den Kunden in Mittel- und Nordböhmen. Weiterhin wurde in Mlade Buky, Bezirk Trutnov, ein neues Produktionszentrum aufgebaut. Zu dieser Zeit bewirtschaftete die Gesellschaft 300 ha vorrangig Forst- und teilweise Zierbaumschulen.

Zeitraum seit 1998

Im Jahr 1998 wurde der Ingenieur Ladislav Nemec alleiniger Geschäftsleiter und Besitzer der Gesellschaft. 2006 übernahm die Gesellschaft die Baumschule in der Nähe von Frantiskovy Lazne und As. Die Bewirtschaftungsfläche wurde zweckmäßig auf gegenwärtige 200 ha reduziert.


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